Iwan Bikes - Die Indianer kommen

Den Anfang machte Iwan Bikes mit einem Umbau der Scout, dann legte Reh mit der Chieftain nach. Und nun kontert der Pfaffenhofener Markenhändler und Gespannbauer mit dem Supertourer Roadmaster, einer „Full Size“-Version der ohnehin schon üppig ausgestatteten Chieftain. Der für alle 111er Indians passende Anschlusskit ist rechts- und linksseitig mit dem Chassis der Roadmaster verschraubt. Dabei legte Iwan Bikes wie üblich Wert darauf, dass sich die Verstrebungen möglichst unauffällig in das Erscheinungsbild des Motorrades integrieren. Sturzbügel und Beinschilder bleiben unangetastet. Dazu gibt es einen Lenkungsdämpfer-Kit, doch notwendig ist der nicht – so Bernhard Peintner.

Das modulare Anschluss-Arrangement erlaubt die Anbindung diverser Seitenwagen. Im Fall dieses Gespannes kam auf Kundenwunsch der Yukon von Walter zum Einsatz. Iwan Bikes veredelte den Klassiker individuell mit aufwändiger Innenausstattung: Lordosenstütze in der Sitzlehne, Innenpolsterung seitlich und dabei auch in der Einstiegstür sowie eine in der Mitte offene Fußstütze, die das Ausstrecken der Beine erlaubt.

Alternativ bietet Iwan Bikes den hauseigenen HotRod an. Der soll demnächst auch mit Türchen zu haben sein. Doch bereits heute kann der umtriebige Gespannbauer darauf verweisen, für alle neuzeitlichen Indian-Modelle Umbaukits anzubieten.

AK22/17, Fotos: Bernhard Peintner

Info: http://www.iwan-bikes.de