Presseschau - Alles Mash, oder was?

In der aktuellen Ausgabe 33 von SIDECAR TRAVELLER berichtet Bruno Tourneux über die Entstehung des ersten Mash-Gespannes. Der Franzose besorgte sich dazu einen Velorex 562 und kontaktierte Mash-Importeur Sima wegen einer Unbedenklichkeitsbescheinigung für den Umbau. Bei der Realisation des Projektes half Gespannhersteller Choda. Ob und inwieweit sein Gespann den Anstoß für das Family Side gab, lässt der Autor allerdings offen. Weitere Themen: Fernreisegespann auf Basis der Yamaha XT 1200 Z von Stern, Gespanne mit den kleinen V-Twins von Moto Guzzi, Umbauten mit dem Mega-Comete-Beiwagen von Side Bike, Triumph Thunderbird von Löw, Custom-Harley-Davidson und Entwicklung eines Gespannkonzepts von Martin Bedfort, einem Studenten im Fach Produktdesign an der Universität Nottingham/GB.
Um das Family Side geht es auch im TOURENFAHRER 9/2017. Das Gespann wurde Anfang Juli im niederländischen Raalte der Presse präsentiert und erntete durchweg positive Kritiken. „Die Basis stimmt“, konstatiert Dirk W. Köster in seinem Fahrbericht. Dem können wir nach unseren ausgiebigen Testfahrten nur zustimmen. Ausführlich wird MOTORRAD GESPANNE das Family Side und auch den Swing-Umbau der Five-Hundred von Kalich in Nr. 162 (ET Ende Oktober) vorstellen.
Thema der Gespann-Rubrik in MOTORRAD NEWS 9/2017 ist ein gänzlich anderes Kaliber: die Indian Chieftain von Reh. Von den getesteten Solomaschinen dürften am ehesten die neue Bagger-BMW K 1600 B, vielleicht auch noch die Muskelprotze KTM 1290 Super Duke R und Yamaha MT-10 SP für das dritte Rad interessant sein. Im Service-Teil prüft MN leichte Regen-Zweiteiler – in diesem Sommer ein vorrangig bedeutsames Thema. Die Touren führen nach Alaska, in die österreichischen und italienischen Alpen sowie nach Ostfriesland. Und im Meilenstein Suzuki T 500 ist noch ein Gespann samt Besitzer zu sehen: ein Motocrosser mit dem dicken Zweitakt-Twin, den der spätere Weltmeister Reinhard Böhler 1970 im Rennen einsetzte, bevor er den Kawasaki-Triple probierte. Lange ist's her...
Das gilt auch für die Gespann-Geschichte in OLDTIMER MARKT 8/2017. Sie berichtet über zwei Freunde, die in den letzten sechzig Jahren mit ihren Imperator-Dreiern keine Horex-Sternfahrt ausgelassen haben. Daneben waren Markus Runge und Gerhard Peters auch bei Gelände-Wettbewerben aktiv. Außerdem berichtet der Motorrad-Teil über die Magni Arturo 1000, bei der ein Le-Mans-Guzzi-Twin im Spezialfahrwerk mit Parallelogrammschwinge des Fahrwerk-Spezialisten werkelt. Das Motorrad wiegt 40 Kilo weniger als die Le Mans V. Im Prinzip fast genug, um den Anbau eines leichten Sportbootes zu kompensieren. Was bei einer solchen Rarität jedoch selbstredend nie in Frage käme.
Um Reisen mit einem Horex-Gespann geht es auch in KLASSIK MOTORRAD 5/2017. Die Nostalgie-Tour im Stil der 1950er Jahre führte Besitzer Roland Volk zum Gardasee und an die Adria. Von Pannen blieb der glückliche Horex-Eigner dabei verschont. Ausführlich berichtet KM über das Treffen zum 100. Geburtstag von Zündapp in Sigmaringen. Gespanne waren bei diesem Anlass natürlich auch ein Thema.









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