Reh - Häuptling für Gespannfahrer

Mittlerweile ist Indian bei den Gespannbauern angekommen. Nachdem Iwan Bikes bereits Ende 2015 die Scout auf drei Räder gestellt hatte, lässt nun Reh die Chieftain folgen. Der im niederbayrischen Reisbach ansässige Markenhändler hat von seinen Aktivitäten als Gespannanbieter in den letzten Jahren kein Aufheben gemacht. Dennoch verlassen immer wieder Seitenwagenmaschinen seine Werkstatt. Auch die Boote des US-amerikanischen Herstellers Liberty sind auf Kundenwunsch noch erhältlich.

Die Hilfsrahmenteile für die Anschlusstechnik integrieren sich unauffällig in die Zugmaschinen-Optik. Der Umbaukit passt für alle Indians der Chief-Baureihe.
Deren „Thunder Stroke 111“-Twin mit 1811 ccm Hubraum produziert ein maximales Drehmoment von 135 Nm bei bereits 2100/min und leistet 71 PS bei 4700/min – das recht unspektakulär und mit angenehm dezenter Geräuschkulisse. Ausführlich wird die Titelgeschichte der Ende Juni erscheinenden Nr. 160 von MOTORRAD GESPANNE über die Chieftain berichten.

Derweil zeigt ein Mini-Film von Reh das Rollout des Gespannes: https://www.youtube.com/watch?v=3ATs3_i-7Ks&feature=youtu.be

AK19/17

Info: motorrad-reh.de, .indianmotorcycle.de/indian-chieftain/