Yamaha Vmax - Starker Mix

Oft stammen Gespanne nicht aus einer Hand, sondern bestehen aus Komponenten mehrerer Anbieter. So auch diese Yamaha Vmax 1200, die Stahmer in Glietz (Märkische Heide) nach Wünschen des Besitzers aufbaute. Dieser hatte über Umwege zuvor einen Boxer-Seitenwagen von LBS gekauft, der ursprünglich in roter Lackierung einer Vmax zur Seite stand. Dieses war vor einigen Jahren als Ausstellungsstück auf einer niederländischen Messe zu bestaunen.

Das vordere Verbundrad in 5 x 15 Zoll samt Upside-down-Gabel stammt aus dem Armec-Programm. Bekanntlich brachte der Schweizer Hersteller ab 1992er einen eigenen Fahrwerk-Umbau für die bärenstarke V4-Maschine auf den Markt. Vorne ist die Vmax mit 175/55 R 15 bereift, hinten mit 175/55 R 15 auf einer Suzuki-Felge in 5,5 Zoll und am Boot mit 165/60 R 15 auf 4,5 Zoll. Anders als beim Armec-Umbau wird das Vorderrad per Handbremse verzögert. Hinterrad- und Seitenradstopper sind an die Pedalhydraulik gekoppelt.

Selbstredend lassen sich – sowohl fahrwerkseitig als auch bei der Wahl des Seitenwagens – auch andere Kombinationen realisieren. Die Vmax macht dabei als Zugmaschine ohnehin eine gute Figur. Was nach über drei Jahrzehnten Marktpräsenz bemerkenswert ist.

AK43/17, Fotos: AK, Ad Donkers

Kontakt: stahmer-nf.de, http://www.armec.ch , lbs-zijspantechniek.nl