Rewaco - Schlag auf Schlag
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Bereits bei der Vorstellung ihres ersten Moto-Trikes im Herbst 2008 ließen die Rewaco-Leute keinen Zweifel daran, dass sie Zug um Zug weitere Motorräder konvertieren würden. Gesagt, getan - mittlerweile ist bereits die 1800er Version der Suzuki Intruder im Handel. Und schon toppt der oberbergische Trike-Spezialist seine neue CT-Linie mit einem neuen Modell: Am kommenden Wochenende feiert das CT 2300 T auf der Messe "Motorradwelt Bodensee" in Friedrichshafen Premiere. Bei der hubraumbezogenen Typenbezeichnung kann man sich schon fast denken, dass diesesmal die Triumph Rocket III als Basis fungiert. Rewaco bevorzugt die "leistungsschwächere" Touring-Variante, weil 106 PS und 206 Nm für ein derartiges Dreirad am harmonischsten erscheinen. Durchaus vorstellbar, dass mit dem Rewaco-Kit auch die 148 PS starke Roadster zum dritten Rad finden kann, wenngleich man in Lindlar diese Option derzeit nicht verfolgt.
Rewaco CT 2300 T mit Zusatzausstattung
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Die Technik des CT 2300 T entspricht dem aus den Intruder-Umbauten bekannten Konzept. Für bessere Lenkbarkeit wird die 43er Telegabel durch Änderungen an der unteren Gabelbrücke flacher angestellt. Unter der Heckkarosserie steckt eine Starrachse mit Kardanantrieb zum Differentialgetriebe und von dort zu den beiden mit 255/45 x 17 bereiften Rädern. Die pedalbetätigte Verbundbremse entspricht den aktuellen Vorschriften. Rewaco gibt für sein knapp 500 Kilo schweres Triple-Trike 165 km/h Höchstgeschwindigkeit an. Nach unseren Erfahrungen mit Rocket-Gespannen scheint dieser Wert eher eine Untertreibung. Topcase mit integrierter Rückenstütze und Sozius-Armlehnen lassen Mitfahrer die im engagierten Trike-Betrieb doch beachtlichen Querkräfte fast vergessen. Dank Windschild lassen sich auch höhere Geschwindigkeiten auf dem Sozius besser ertragen.
Mit dem CT 2300 T dürfte Rewaco den Nerv der hiesigen Moto-Trike-Kundschaft zielsicher treffen. Zwar hatte zum Beispiel der britische Hersteller Grinnall die Rocket III schon früher als probate Basis erkannt, es jedoch versäumt, sein Projekt auch international zu vermarkten. In diesem Fall bedarf der abgehalfterte Spruch "Wer zu spät kommt.." möglicherweise einer grundlegenden Korrektur: Wer später kommt, aber sein Projekt konsequent und professionell vermarktet, den kann das Leben sogar belohnen. Beim Rewaco-Rocket-Trike scheint der Erfolg fast schon vorprogrammiert.
Info: http://www.rewaco.de , http://www.motorradwelt-bodensee.de
AK 04/10














